70 Jahre Bundeswehr: Leopard 2 A6A2 in 1:35 exclusive Edition

Von 22. Dezember 2025Allgemein5 min Lesezeit

Wenn ihr moderne Bundeswehr Fahrzeuge baut, dann kennt ihr den Leopard 2 als Dauerbrenner im Regal und auf Ausstellungen. Unsere Revell Exclusive Edition setzt genau da an, dreht aber an zwei Stellschrauben gleichzeitig, denn sie verbindet das Jubiläum 70 Jahre Bundeswehr mit einer bisher unveröffentlichten Leopard 2 A6A2 Variante und packt ein rundum sorglos Paket mit Farben, Kleber, Pinsel und einem gebundenen Begleitbuch in Kooperation mit dem Motorbuchverlag dazu.

Der Reiz liegt für Modellbauer nicht nur im Kartoninhalt, sondern auch im Thema, weil der Leopard 2A6 in der Wahrnehmung oft über Feuerkraft definiert wird, während der A6M A2 Blick viel stärker auf Schutz und Einsatzrealität lenkt. Genau das macht dieses Modell zu einem idealen Projekt, wenn ihr nicht einfach nur einen Panzer bauen wollt, sondern ein Stück Technikgeschichte, das eng mit den Erfahrungen aus Auslandseinsätzen und der Weiterentwicklung moderner Schutzkonzepte verknüpft ist.​

Der Leopard 2 und der Weg zur A6 Linie

Der Leopard 2 ist als deutscher Kampfpanzer seit Ende der 1970er Jahre im Dienst und wurde über Jahrzehnte in Stufen weiterentwickelt, was erklärt, warum es so viele Varianten gibt, die sich auf den ersten Blick ähnlich sehen, im Detail aber andere Schwerpunkte haben. Eine wichtige Etappe war die Einführung der A6 Ausprägung im Rahmen des Kampfwertsteigerungsprogramms, bei dem unter anderem die längere 120 mm Kanone L 55 eine zentrale Rolle spielte, weil sie die Wirkung auf größere Entfernungen steigern sollte.


Für euch am Basteltisch ist das ein Geschenk, denn gerade bei Leopard Varianten könnt ihr sehr gut zeigen, dass Modellbau mehr ist als Flecktarn und Ketten. Wer sich einliest, erkennt schnell, dass jede Ausbaustufe eine Antwort auf konkrete Anforderungen war, also auf Bedrohungen, Munition, Sensorik, Gewicht und Logistik, und genau dieses Denken macht den Bau am Ende glaubwürdiger, weil ihr Entscheidungen beim Finish besser begründen könnt.

A6M und A2 und warum Minenschutz plötzlich alles verändert

Beim Leopard 2A6M verschiebt sich der Fokus deutlich in Richtung Schutz gegen Minen und ähnliche Bedrohungen unter dem Fahrzeug. Eine gut dokumentierte Übersicht aus der Fachszene beschreibt, dass ab 2004 ein erstes Los von 70 Leopard 2A6 durch umfangreiche Umbaumaßnahmen minensicher gemacht wurde und als Leopard 2A6M in die Bundeswehr eingeführt wurde, wobei die neue zusätzliche Bodenplatte ein äußerlich erkennbares Merkmal ist.


Diese Art Umbau hat Konsequenzen, die ihr am Modell richtig gut erzählen könnt, denn Minenschutz ist nicht nur eine zusätzliche Platte, sondern betrifft auch Innenraum und Crew-Schutz, weil unter anderem Sitze entkoppelt und weitere Anpassungen im Fahrzeug vorgenommen wurden. Selbst wenn ein 1:35 Bausatz nicht jedes innere Detail zeigt, beeinflusst dieses Hintergrundwissen eure Präsentation, etwa wenn ihr eine kleine Szene plant, die einen Einsatzkontext andeutet oder den Panzer in einer modernisierten Konfiguration zeigt.

Und die Weiterentwicklungen, die aus dem Bedarf nach Minenschutz in Einsatzszenarien abgeleitet wurden führten dazu, dass bestehende A6 Panzer zum A6A2 Standard modifiziert wurden. Die A6A2 Erfahrungen wiederum sind in spätere Programme und ein modulares Schutzkonzept basiert auf diesen Erfahrungen, was die Brücke zur späteren Evolution innerhalb der Leopard Familie herstellt.

70 Jahre Bundeswehr als Rahmen

Das Jubiläum 70 Jahre Bundeswehr gibt dem Modell einen klaren zeitgeschichtlichen Rahmen, weil es nicht um einen einzelnen Gefechtseinsatz geht, sondern um Kontinuität, Ausbildung, Bündnisverteidigung und die Veränderung der Einsatzrealität. Deswegen setzen wir Schlaglichter von Fertigung über digitale Feuerleitsysteme bis hin zu Minenschutz und späteren Entwicklungsprogrammen, wodurch ihr eine gute Erzählspur bekommt, die ihr in einem kleinen Begleittext am Sockel oder in einem Blogbeitrag nutzen könnt, falls Euch ein Diorama vorschwebt.

Gerade weil moderne Leopard Fahrzeuge oft sehr sauber dargestellt werden, kann man beim Modell mit subtilen Entscheidungen viel Wirkung erzielen. Wenn ihr zum Beispiel ein Fahrzeug in einem realistischer genutzten Zustand zeigen wollt, dann helfen fein dosierte Staubschichten, dezente Laufspuren an den Ketten und leichte Abnutzung an Kanten, ohne dass es übertrieben wirkt, denn moderne Wartung hält die Fahrzeuge oft optisch besser in Schuss, als man es von älteren Epochen kennt. Diese Überlegung passt gut zu einem Jubiläumsmodell, das nicht zwangsläufig als Kampf-Diorama enden muss, sondern auch als Technik Exponat funktionieren kann.

Hier findet Ihr den JubiLeo im Revell-Shop

Bausatzdaten und Lieferumfang für eure Planung

Diese Exclusive Edition ist als Paket gedacht, mit dem ihr direkt loslegen könnt, denn Farben, Kleber und Pinsel sind enthalten und zusätzlich auch ein gebundenes Buch in Deutsch und Englisch, das in Zusammenarbeit mit dem Motorbuchverlag entstanden ist. Und:
Diese bisher unveröffentlichte Leopard 2 A6A2 Version, die es so nur in dieser Edition gibt, ist natürlich besonders interessant für Sammler und alle, die gerne etwas bauen, das nicht in jeder Vitrine steht.


Am Ende noch einmal die von euch vorgegebenen Kerndaten, damit ihr schnell einschätzen könnt, ob das Projekt in euren Bastelplan passt:
Der Maßstab ist 1:35 und ergibt ein fertiges Modell mit 31,3cm Länge. Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren, der Bausatz umfasst 265 Einzelteile und ist auf Level 4 etwas für fortgeschrittene Bastler.

Hier geht es direkt zum Leopard 2 A6A2 im Revell Shop
und hier zu unserer Sonderseite zu Jubiläum 70 Jahre Bundeswehr