Focke Wulf Fw190 F-8 Modellbausatz für ambitionierte Hobbybastler – Neuheit 2015

Geschrieben von 11. Februar 2015Modellbau

Die Focke Wulf F2190 F-8 im Maßstab 1:32 ist ein weiterer Bausatz für ambitionierte Hobbybastler und historische Aviation-Fans.

Die Fw 190 war neben der Bf 109 der zweite Standardjäger der deutschen Luftwaffe. Das Flugzeug erwies sich als sehr robust und vielseitig einsetzbar. Der schwere Jagdbomber Fw 190 F-8 wurde ab Anfang 1944 in großen Stückzahlen produziert. Die F-Baureihe war seit 1943 speziell für den Erdkampfeinsatz entwickelt worden.  An fünf Außenlastträgern konnte insgesamt eine Bombenlast von 700 kg mitgeführt werden. Außerdem war der im Rumpf eingebaute Panzerschutz und die Tragflächenstruktur im Bereich des Hauptfahrwerks verstärkt worden. Ansonsten entsprach dieses Schlachtflugzeug der A-8. Nach dem Anlauf der Serienproduktion führte man auch bei der F-8 neue Propellerblätter aus Holz und eine blasenförmige Cockpithaube mit verstärktem Kopfpanzerschutz ein. Von Anfang 1944 bis zum Kriegsende sind mehr als 6.500 Fw 190 A-8 und F-8 ausgeliefert worden.

[zilla_alert style=“green“] Die Besonderheiten unseres Bausatzes im Detail:

  • Neue Bausatzform: Fein detaillierte Oberflächen mit versenkten Blechstößen
  • Mehrere Bauoptionen: Wahlweise mit geöffneter Motorhaube, MG-Haube oder ausgefahrenen Klappen
  • Superdetaillierter, 30-teiliger BMW 801 Sternmotor mit Auspuffkrümmer
  • Bewegliche Quer-und Seitenruder
  • Beweglicher Propeller
  • Wahlweise normale oder gewölbte Cockpithaube
  • Detailliertes Cockpit mit Seitenkonsolen und Fußpedale
  • Detailliertes Instrumentenbord
  • Heckspornrad wahlweise in aus- oder eingefahrener Position zu bauen
  • Detailliertes Fahrwerk
  • eine SC 500 oder eine SC250 Bombe unter dem Rumpf
  • vier SC 50 Bomben unter den Tragflächen
  • zwei detaillierte MG 131
  • Großer, innovativer Displayständer
  •  Abziehbilder für 2 Versionen der deutschen Luftwaffe
  • Artikelnummer: 04869[/zilla_alert]

Eine spannende Geschichte haben wir bei der Recherche nach dem Bausatz entdeckt:

1989 wurde eine FW 190 A5 in einem Birkenwald nahe Leningrad entdeckt. Die Finder hatten damals glücklicherweise schon eine Videokamera dabei und dokumentierten ihren Fund:

Dann wurde die Maschine 1991 von einem m britischen Unternehmen mit einem Hubschrauber aus dem Wald geborgen und teilrestauriert, bis sie von Flying Heritage gekauft und in den USA nahe Washington wieder flugfertig gemacht wurde.

Hier gibt es einmal den BMW 801 Motor im fertigen Flugzeug in Aktion:

Die laufende BMW 801 Maschine alleine auf einem Montage-Ständer mit schönen Detailfotos:

Mittlerweile fliegt die Maschine wieder und gehört seit einiger Zeit dem ehemaligen Microsoft Mit-Gründer Paul Allen, der eine beeindruckende Flugzeugsammlung besitzt.

Und hier ist das gute Stück auch endlich mal in Bewegung und vor allem: Am Himmel:

 

30 Kommentare

  • Dirk sagt:

    welcher maßstab?

  • Danny sagt:

    Hallo,

    Schøn, dass Revell endlich die uralte Hasegawa-Form abløst. Auch lobenswert , dass Fehler des „neuen“ Hasegawas Modell (Spinner, Panzerring, Fahrwerksklappen) nicht wiederholt werden. Mit dem Motor und den Kanzeln hat der Konstrukteur einen lang gehegten Wunsch erfuellt. Trotzdem wære es wuenschenswert wenn Revell bei der Detaillierung/Konstruktion/Massnahme noch mehr Augenmerk auf den Bereich Cockpit sowie MG+Abdeckung lenken und øfter konsequent belastete Fahrwerke darstellen wuerde. Die Heinkel 219 ist ein gutes Beispiel fuer einen fantastischen Bausatz welcher durch grobe Fehler verunstaltet wird. Triebwerksgondeln in Form /Anstellung sowie Klarsichtteile f.Kanzel in Bezug auf Form mitsamt den Luftschrauben. Die Luftschraube der FW ist zu schmal fuer die spæte Metallversion.

  • Olaf sagt:

    Wann ist sie erhältlich? *HECHEL* *SABBER*

    Wunderschöne Videos. Herrlich, die alten Vögel wieder am Himmel zu sehen. Mir geht das Herz auf.
    @Danny: Leider gibt es, genau wie das perfekte Modell, auch den perfekten Bausatz nicht. Darum gleich von „Verunstaltung“ zu sprechen finde ich ein wenig hart. Ich habe mit Revell die Erfahrung gemacht, dass konstruktive und fundierte Kritik dankbar aufgenommen und Fehler, soweit möglich, bei folgenden Auflagen abgestellt werden. Fairerweise sollte man bedenken, dass man diese Fehler nicht aus Leichtfertigkeit „einbaut“. Soweit ich das beurteilen kann, gibt man sich schon ziemlich viel Mühe mit der Recherche. Aus meiner eignenen Erfahrung kann ich sagen, wie schwer es ist, an verlässliche Informationen zu kommen. Einiges muss immer interpretiert werden, weil es auch einem Unternehmen wie Revell nicht möglich ist, sämtliche Quellen zu finden und zu verifizieren.

  • Gerd sagt:

    Na dann bin ich mal gespannt auf den neuen Bausatz. An der alten Hasagawa-Version, später von Revell als F-8 übernommen hatte ich in den 80er Jahren wochenlang gespachtelt und gefeilt, um die Formfehler zu beheben (speziell die völlig falsch geformten Beulen der Rumpf- und Flügelwurzel-Waffenabdeckungen). Bei den schon veröffentlichten Fotos des neuen Bausatzes ist mir aber schon ein (kleiner) Fehler aufgefallen. Der Anstellwinkel der Lüfterradschaufeln zur Motorkühlung stimmt nicht. Wohl dem, der noch einen alten Bausatz hat, da war das Lüfterrad authentischer nachgebildet. 🙂

  • Olaf sagt:

    Piiiing……
    Öööhm, wann wird sie zu kaufen sein?

  • Olaf sagt:

    Tja. Man antwortet halt nicht jedem hier.

    • Stefan sagt:

      Hallo Olaf, doch doch. Sorry für die späte Antwort. Laut Plan ab März 2015. Genauen Tag kann ich noch nicht sagen. Aber lange kann es dann nicht mehr sein. Grüße Stefan

  • Olaf sagt:

    Ah, doch. Danke schön, da bin ich mal gespannt. Die „Kurznase“ ist erklärtermaßen eine meiner Lieblingsmaschinen.

    Anregung:
    Die Eine oder andere Maschine ist ohne größeren Aufwand in einen anderen Typ „umfummelbar“. So hier z.B. in die A8.
    So Sie nicht planen, die später noch gesondert anzubieten, wäre es vielleicht eine gute Idee, Revell-eigene Aftermarketsets anzubieten?!

  • José Antonio sagt:

    Sorry, I don’t know German, so I write in English … I’m waiting this FW-190 impatiently. When will sell it? Thanks!!!!

  • Thomas sagt:

    Hallo. Ich wollte mal nachfragen ob der Bausatz schon unterwegs in die Läden ist? Das erste Quartal ist ja nun schon rum und das warten auf diesen Wunderschönen Bausatz ist fast wie das warten auf Weihnachten. 😉

    Grüße Thomas

  • Thomas sagt:

    Super. 🙂

    Vielen Dank

  • Thomas sagt:

    Hallo!

    Kann es sein das sich die Auslieferung noch verzögert?

    Weder Online noch im Fachhandel ist der Bausatz zu bekommen.

    Grüße Thomas

    • Stefan sagt:

      Hallo Thomas, ja die Auslieferung hat sich auf dem 20.04 verschoben. Die Ware ist also im zulauf. Kann also nicht mehr lange dauern.

  • Danny sagt:

    Hei Stefan,

    Wirklich schøner Vogel von Revell. Wurde das Luefterrad eigentlich wie angekuendigt umgearbeitet? In einigen Blogs wurde davon gesprochen doch die Fotos auf dem Karton sind noch die des Testshots…!?

    @ Olaf
    Ja das war auch so gemeint. Meine Freude angesichts der He-219 wurde nach dem Zusammenbau und dem Fotovergleich arg gestutzt. Wenn eine neues Modell via CAD Programm bzw. Scanner – dann aber korrekt. Viele Giessæste wenn nicht sogar Formen werden kostenguenstig im Ausland gefertigt um die Kosten unten zu halten. Gleiches gilt fuer andere Bausætze anderer Hersteller.

  • Danny sagt:

    Hallo Stefan,

    Es sollte doch møglich sein das mit dem Luefterrad zu sicher beantworten?! Wenn dem so ist (nicht abgeændert), ist es wirklich ærgerlich denn in verschiedenen Foren und Modellbauzeitschriften wurde genau dieser Punkt angemerkt und davon gesprochen das Revell das abændert.
    Das ist es, was ich weiter oben schon angesprochen habe. Solche groben Fehler sind nicht nachvollziehbar besonders wenn das Vorbild hinlænglich bekannt sind. Ich kann nicht nachvollziehen wieso Testshots an Magazine oder Modellbauer verschickt werden und versprochen wird diese Fehler abzuændern. Da werden Kleinigkeiten ueber den gruenen Klee gelobt aber grobe Mængel so belassen.

  • Danny sagt:

    Hallo Stefan,

    Das ist wirklich sehr schön! Danke. Ich habe mir den Bausatz umgehend mehrfach gekauft, vergleiche ihn gerade mit der Konkurrenz und bin sehr positiv angetan von den teilweise wirklich guten Recherchen. In vielen Belangen ist dieser Bausatz dem Hasegawa Bausatz ueberlegen und besser. Vor allem die Panel-Linien sind nicht so immens tief wie bei Hasegawa.
    Top der Motor und die Seiten-, Quer- und Höhenruder als bewegliche Teile!
    Kanzel : Top
    Lufterrad sowie Panzer- & Ölkuehler-Ring sind sehr gut getroffen!
    Fahrwerk: sehr schön getroffen, Modellbauer-freundlich ausgelegt und mit mehr Details versehen als bei HSGW. Fuer mich die beste Lösung bis jetzt!
    Kuehlluftöffnungen an den Seitenteilen jeweils rechts undlinks vom Motor: etwas kuerzer in der Höhe als am Original aber besser und durchbrochen als bei Hasegawa. Diese gehen zu weit nach oben sind etwas zu schmal und nicht durchbrochen. Positionierung der Entriegelung ist bei Revell auch vorbildgetreuer als bei Hasegawa. Toll!

    Trotzdem hat sich hier und da beim Formenbau etwas sehr Merkwuerdiges aufgetan:

    Unterseite Tragfläche: am Original wurden die aussen liegenden MGs entfernt und nur die Tragflächenwurzel-MGs wurden beibehalten. Die Abdeckungen der aussen liegenden MG-Laeufe an der Vorderkante der Tragflächenunterseite ist rechts ziemlich gut und wie im Original leicht erhaben dargestellt. Die linke Seite dagegen ist an der Fuegekante erhaben, verläuft dann aber irgendwie detail- und kantenlos ins Nirvana. Man erkennt Bearbeitungsspuren von Schleif/Polierwerkzeugen.
    Das gleiche betrifft die unteren Abdeckungen zum Aufmunitionieren der eigentlichen auesseren MGs. Das sind links und rechts (ziemlich mittig zur jeweiligen Tragflächenhälfte) liegende grob rechteckige Bereiche an denen man wiederholt Spuren von Werkzeugen erkennt. Ist dort eine weitere Variante geplant und wird dieser Bereich dann durch eine Verkleidung mit Ausbeulung evtl. MK108 oder MG 131 ersetzt?
    Spinner/Propellernabe: Grob gesehen korrekt im Durchmesser aber etwas zu stumpf im Auslauf und zu kurz mit ebensolchen merkwuerigen Abstufungen im Bereich der „Stosslinien“.
    Luftschraube: Hätte Revell eine fruehe A1 – A4 Variante herausgebracht wuerde das nicht so ins Auge stechen. Fuer eine mehrheitlich verwendete Holzluftschraube sind diese viel zu schmal. Von der Form her eher der Metalluftschraube ähnlich nur auch hier einen Tick zu schmal.
    MG-Abdeckung Rumpf/Motor: Hasegawa punktet hier vor Revell da diese etwas zu uebertrieben „ausgebeult“ daherkommt.

    Bitte nicht falsch verstehen!
    Das sind alles kleinere Beanstandungen welche ausgebessert werden können bzw. nicht gleich auffallen. Luftschraube, evtl. Spinner & Letztgenanntes sind die einzigen wirklichen Minuspunkte fuer mich und da ja zum Glueck ein guter Bekannter von mir (Henri D.) ueber jeden Zweifel erhabene, und ausschliesslich von Originalteilen vermasste Spinner und Propellerblätter fuer alle deutschen Militärflugzeuge aus Resin in 1/32 fertigt, ist der Austausch bzw. die „Veredelung“ fuer mich kein grosses Thema.

    Danke und weiter so Revell!
    Jetzt wäre es an der Zeit vor der Konkurrenz noch das beruehmte russische Gegenstueck zur FW190, die LA-5FN herauszubringen! Dieses Flugzeug ist leider komplett wie die Yak-9 oder Yak-3 im 1/32 Massstab unterbesetzt.

  • Anni sagt:

    wie wärs mit einer 190er D?

  • […] Lekic hat uns ein tolles Tutorial Video zum Bau der Focke Wulf FW190 F-8 (Revell Artikel: 04869) […]

  • Werner Densing sagt:

    Wann gibts auch mal Piloten Figuren zu den Revell Modellen?

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